Schifffahrtsamt kritisiert neue Brückenmodelle

Kritik an den neuen Modellen kommt auch vom Wasser und Schiffahrtsamt.

Das sieht die Probleme vor allem in den wechselnden und hohen Wasserständen.  Treibgut und havarisierte Schiffe könnten  mit den neuen Brücken zu Problemfällen werden.

Die Rahmenbedingungen für eine reibungslose Schifffahrt auf der Elbe hatte das Schifffahrtsamt in das Planfeststellungsverfahren der alten Waldschlösschenbrücke miteingebracht. Das betrifft die Höhe und die Breite zwischen den Pfeilern sowie die statischen Belange.

Darauf wird das Wasser und Schifffahrtsamt auch diesemal pochen, denn auf diese Sicherheitsparamenter ist es angewiesen, um Schiffen eine unfallfreie Fahrt auf der Elbe zu gewährleisten. 

Unterdessen wird im Stadtrat weiter heftig debattiert.  „Niemand weiß, was welterbeverträglich ist , aber jeder,  was Demokratie beduetet“, sagte CDU Fraktionschef Michael Grötzsch, „deshalb wollen wir den Bürgerentschied umsetzen und die Brücke bauen.“

Die CDU hat deshalb einen Eilantrag zur unverzüglichen Vergabe, auch des Brückenbauwerks, eingebracht. Ob der Antrag durchgeht ist jdedoch fraglich

Die Stadt hat im Streit mit dem Regierungspräsium um die Vergabe der Bauaufträge eingelenkt und will jetzt vergeben.  Allerdings geht es da nicht um den Brückenbau, sondern um den Zubringertunnel . Der könnte ab August gebaut werden.
 
Auch das Regierungspräsidium bleibt bei seiner bisherigen Haltung,  dass heißt Kompromisslösungen werden mit Hinweis auf das Planfeststellungsverfahren von 2004 nicht akzeptiert .
 
Darüber hinaus müsste die Behörde den Bau der Alternativbrücke genehmigen, das könnte schwierig werden und solange die neuen Brückenvorschläge nicht hunderprozentig der Planfeststellung entsprechen,  sperrt sich die Aufsichtsbehörd. Bleibt die Frage, wer die neue Brücke bezahlt.

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