Schlechtes Wetter behindert Ernte 2008

Das wechselhafte und vor allem nasse Wetter macht den Bauern in der Region Chemnitz zu Schaffen.

Viele Felder sollten eigentlich schon längst abgeerntet sein, doch die Regenfälle in den vergangenen Tagen und Wochen haben das immer wieder verhindert. Mit Problemen hat deshalb auch die Agrar GbR in Taura bei Burgstädt zu kämpfen.

Hier sollte eigentlich schon längst das Getreide eingelagert sein, das auf einem Teil der 1.000 Hektar bewirtschafteten Fläche angebaut wird. Doch das Lagerhaus ist leer. Landwirt Thomas Schmidt hat nach dem trockenen Mai und Juni bereits mit Schwierigkeiten bei der Ernte gerechnet.

Interview: Thomas Schmidt – Landwirt

Selbst bei dem was die Bauern in Sachsen bereits in den Kornspeichern haben, muss oftmals mit Verlusten gerechnet werden. Aber auch hier hat die trockene Witterung der vergangenen Monate ihre Spuren hinterlassen.

Interview: Thomas Schmidt – Landwirt

Denn nur so können die Ernteausfälle vor allem bei Weizen, Sommergerste und Hafer im kleinen Rahmen gehalten werden, davon profitiert auch der Endverbraucher. Die Preissteigerung bei Lebensmitteln wie Brot könnte minimiert werden, danach sieht es allerdings nicht aus.

Zwar hat die frühe Ernte einen kleinen Vorteil, die Erntezeit zieht sich ein wenig auseinander und ist nicht so konzentriert wie sonst. Trotzdem hoffen die Bauern ganz einfach wieder auf ein Wetter, mit dem sie rechnen können.

++
Mit dem SACHSEN FERNSEHEN Newsletter sind Sie immer informiert über die aktuellen Geschehnisse aus Chemnitz und Umgebung