Schließung angekündigt

Die Beratungsstelle für Blinde und Sehbehinderte am Rosenhof steht offenbar vor der Schließung.

Grund dafür ist, laut einem Schreiben des Betreibervereins „Weißer Stock e.V.“, dass die Stadt ab 2012 die Fördermittel dafür einstellt.

Demnach wird dem Verein vom Sozialamt der Stadt vorgeworfen, gegen getroffene Vereinbarungen verstoßen zu haben. In diesem Zusammenhang werden finanzielle Einnahmen genannt, die dem Amt gegenüber nicht erwähnt wurden.

Weiterhin hätte die Beratungsstelle zu viele gewerbliche Angebote, die üblicherweise von Optikern und Sehzentren angeboten werden. Der Verein seinerseits sieht sich jedoch in keiner Schuld und teilt mit, dass Kurse und Leistungen der Blindenselbsthilfe seit vielen Jahren ehrenamtlich erbracht werden.

Auch die Prüfung durch die Handwerkskammer habe kein Fehlverhalten des Vereins ergeben, heißt es in dem Schreiben weiter. Nun hofft der Verein auf ein klärendes Gespräch mit dem Sozialamt – das blieb bisher jedoch aus.