Schließung des Chemnitzer Call-Centers

Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk zeigt sich von der Streichung knapp 200 Arbeitsplätze eines Call-Centers in Chemnitz betroffen.

Nach Äußerungen gegenüber den Medien will er jetzt auf die Primondo-Geschäftsführung zugehen und von ihnen mehr über ihre weiteren Pläne in Erfahrung bringen.

Nach bisherigen Verlautbarungen soll die Betreuung der Quelle-Kunden nun in Berlin und Magdeburg zentriert werden. Außerdem plane Primondo ein neues Call-Center in Cottbus. Nach eigenen Aussagen will das Unternehmen in Technik und Infrastruktur insgesamt 30 Millionen Euro investieren.

Als Gründe für die Schließungen der beiden sächsischen Call-Center wurden mangelnde Infrastruktur und zu hohe Kosten genannt.

Die Call-Center in Chemnitz und in Leipzig sollen bereits zum 31. Mai geschlossen werden. Die Schließung eines weiteren Call-Centers in Essen ist zum 31. Juli vorgesehen.

Auch beim Wetter in Chemnitz gibt es keine rosigen Aussichten – SACHSEN FERNSEHEN – Wetter

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