Schmallenberg-Virus: Noch keine Fälle in Dresden

Bereits 2011 meldeten deutschlandweit Landwirtschaftsbetriebe Schmallenberg-Virus-Infektionen. Anfang Februar kam es auch in Sachsen zu Erkrankungen. In Dresden sind aktuell noch keine Fälle bekannt. +++

Tierhalter bei deren Herden Symptome auftreten, werden jedoch gebeten, sich bei einem Tierarzt und dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Landeshauptstadt Dresden zu melden. Nach aktuellen Erkenntnissen ist das Virus für den Menschen ungefährlich.

Das Virus infiziert Rinder, Schafe und Ziegen und wird durch Mücken übertragen. Im letzten Sommer – also während der aktiven Zeit der Überträger – kam es bei infizierten Tieren zu Fieber und Milchrückgang. Nach wenigen Tagen klangen diese Symptome wieder ab. Bei trächtigen Tieren führt das Virus jedoch zu Fehlgeburten, lebensschwachen Lämmern und Kälbern mit schweren Missbildungen: Starke Deformationen am Gehirn, verkürzte Unterkiefer, Gelenksteife und verkürzte Sehnen gehören zu den Folgen der Erkrankung.

Einen Impfstoff gegen das Virus gibt es zur Zeit noch nicht. Für infizierte Herden gibt es bislang keine tierseuchenrechtlichen Restriktionen. In Sachsen wird ein Monitoring auf Antikörper gegen Schmallenberg-Virus entsprechend der Vorgaben des Friedrich-Löffler-Institutes durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Institutes:
http://www.fli.bund.de

Ein Video zu den klinischen Erscheinungen einer Infektion mit Schmallenberg-Virus finden Sie unter:
http://www.animal-health-online.de/gross/2012/02/01/tiho-hannover-videopodcast-zum-schmallenberg-virus/20036/

Quelle: Stadt Dresden

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