Schmuckstück ist die Magirus Drehleiter

Glauchau (UW). Das ehemalige Feuerwehrdepot der Glauchauer Feuerwehr ist zu einem Museum umfunktioniert worden.

Glauchau (UW). Pünktlich zum 145-jährigen Jubiläum der FFW Glauchau konnte ein Feuerwehrmuseum eröffnet werden. Somit verfügt die Stadt Glauchau über ein weiteres Kulturgut.

Das alte Feuerwehrdepot in der Glauchauer Schlachthofstraße 3 beherbergt jetzt die historische Technik und historische Dokumente der Glauchauer Wehr.
 
„Möglich war dies durch einige Sponsoren und den Einsatz von der Gruppe Historik der Glauchauer Feuerwehr“, erklärte Bernd Spatzier von der Feuerwehr. „Die haben in über 800 Arbeitsstunden das alte Gerätehaus auf Vordermann gebracht.“

Unter der Leitung von Mathias Irmer, Heiko und Uwe Knepel ist jetzt neues Leben in die alte Feuerwache eingezogen, die von 1928 bis 2001 in Betrieb war. Prunkstück der Ausstellung ist die Drehleiter DL26 Magirus Deutz Baujahr 1938. Dieses Fahrzeug war bis 1982 im Einsatz. Seitdem wird es von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Historik gehegt und gepflegt. Zu historischen Umzügen alter Feuerwehrtechnik in der näheren Umgebung ist das imposante Fahrzeug noch in Betrieb zu sehen. Natürlich wird es auch zum 145-jährigen Jubiläum der FFW Glauchau am 17. Mai zu bestaunen sein.
Ein weiteres Schmuckstück der Ausstellung ist die historische Handdruckspritze aus dem Jahr 1752, welche damals in Glauchau zur Brandbekämpfung im Einsatz war. Aber nicht nur Technik ist im Feuerwehrmuseum vorzufinden, sondern auch alte Einsatztagebücher und viele Fotos lassen die Geschichte der Feuerwehr Glauchau wieder lebendig werden.

Besucher sind immer willkommen, sollten sich aber unter 03763/76916 oder 03763/179736 vorher anmelden. Eintritt wird keiner erhoben, jedoch wird eine kleine Spende gern entgegengenommen.