Schnee, Eis und Glätte in Sachsen – Winter sorgt für Unfälle im Freistaat

Es ist jedes Jahr das gleiche Lied. Schnee und Eis behindern den Verkehr in Sachsen. Staus auf den Autobahnen sowie Unfälle und Einschränkungen im städtischen Nahverkehr sorgen für Ärger im Freistaat. +++

Auf der A4 bei Dresden Wilder Mann stellte sich durch Gätte auf der Fahrbahn ein LKW quer. Der Brummifahrer verlor am frühen Montagmorgen die Kontrolle über seinen Laster und blieb liegen. Ein nachfolgendes Fahrzeug krachte in die Unfallstelle, es kam zu weiteren Kollissionen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Dennoch bildete sich ein circa 10 Kilometer langer Stau.

Im Dresdner Stadtverkehr gab es ebenfalls zahlreiche Unfälle durch den Neuschnee. So geriet eine Ford-Fahrerin am Carolaplatz ins Schlingern und krachte gegen einen Opel. Die Unfallfahrerin war viel zu schnell unterwegs. Sie wurde bei dem Crash verletzt und musste ärztlich betreut werden.

Tragischerweise gab es durch den erneuten Wintereinbruch in Sachsen bereits die erste Verkehrstote. Eine 52-jährige Frau starb bei einem Crash in Mildenau (Erzgebirgskreis), als sie auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Opel verlor und gegen einen Baum prallte. Die Frau verstarb noch am Unfallort.

Auch in und um Leipzig sorgten Eis und Schnee für Unfälle. Wie die Leipziger Polizei mitteilte, gab es im Tagesverlauf bisher rund 15 witterungsbedingte Unfälle im Stadtgebiet, sowie 16 weitere im Leipziger Umfeld. Glücklicherweise blieb es in allen Fällen bei Blechschäden, verletzt wurde niemand.

Auf der A14 bei Leipzig sorgte dafür ein ebenfalls quer stehender LKW für einen kilometerlangen Stau. Auf eisglatter Straße war der Brummifahrer in die Leitplanke gekracht und hatte die Fahrbahn blockiert. Der Sachschaden wird auf rund 45.000 Euro beziffert. Auch hier blieb es aber bei Sachschäden.