Schnelles Internet für den ländlichen Raum

Gemeinden und Planer können sich beim Breitband-Kolloquium am 18. November in Dresden über Fördermöglichkeiten und Perspektiven informieren. +++

Die Sächsische Breitbandberatungsstelle (KISA) lädt im Auftrag des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) für den 18. November 2011 zu einem Breitband-Kolloquium nach Dresden ein. Bei der Veranstaltung stellen Vertreter des SMUL und der TU Dresden die technologischen Perspektiven und die Fördermöglichkeiten für moderne Breitbandtechnologie im ländlichen Raum vor. Vertreter des Bundes und der Europäischen Kommission sprechen über eigene Strategien und Breitbandinitiativen. Das Kolloquium richtet sich an Gemeinden im ländlichen Raum, Landkreise, Planer und Beratungsbüros, an die Verantwortlichen in den Leader- und ILE-Gebieten sowie an Anbieter und Wissenschaftler.

„Die Veranstaltung ist eine gute Möglichkeit, sich umfassend über die Möglichkeiten einer schnellen Breitbandversorgung zu informieren, zum Beispiel für unsere Gemeinden“, sagt Staatsminister Frank Kupfer, der Schirmherr des Kolloquiums ist. „Die Anforderungen an Übertragungsgeschwindigkeiten und Datenvolumen werden immer größer. Gleichzeitig gibt es im ländlichen Raum aber noch ,weiße Flecken’ bei der Grundversorgung.“ Eine leistungsfähige und zeitgemäße Beitbandversorgung im Mobil- und Festnetzbereich sei zum einen wichtig, um die Lebensqualität im ländlichen Raum langfristig zu sichern, und zum anderen ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft.

Die Verbesserung des Breitbandangebotes auf dem Land ist das Ziel der Initiative „Sachsen macht sich breit-bandig“, mit der das SMUL seit Mai 2008 Kommunen im ländlichen Raum unterstützt, die ihre Breitbandversorgung verbessern wollen. Inzwischen laufen mehr als 120 Förderverfahren, die sich in unterschiedlichen Stadien der Umsetzung befinden. Auf diese Weise konnten bisher alle unterversorgten Orte in den Landkreisen Bautzen und Vogtland sowie weitere 26 Gemeinden unterstützt werden. Über 100 000 bisher unterversorgte sächsische Haushalte, 17 000 Unternehmen sowie rund 1 000 öffentliche Einrichtungen werden künftig mit leistungsfähigem Breitband versorgt sein.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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