Schnelles Internet für Striesen und Teile von Blasewitz

Die Deutsche Telekom hat in den Dresdner Stadtteilen mit dem Ausbau von Glasfaser begonnen. 28.000 Haushalte können dann mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde im Netz surfen. +++ 

Der Glasfaser-Ausbau erfolgt allein auf Kosten der Telekom, die Landeshauptstadt Dresden oder die Bürger müssen nichts zahlen, um ihr Haus ans supermoderne Glasfasernetz anschließen zu lassen. „Wir begrüßen und freuen uns außerordentlich über das Engagement der Deutschen Telekom. Striesen und Blasewitz haben einen hohen Bedarf und wir denken, dass die Angebote der Telekom auf großen Zuspruch treffen werden“, so der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt, Dirk Hilbert.

Für den Auf- und Ausbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes in den genannten Stadtteilen ist jedoch die aktive Mitwirkung der Immobilieneigentümer gefragt: Für Netzarbeiten bis ins Haus und bis hinter die Wohnungstür benötigt die Telekom die Zustimmung der Eigentümer, den sogenannten „Nutzungsvertrag für lichtwellenbasiertes Grundstücks- und Gebäudenetz“ (NVGG). Daher sind ab sofort Kundenberater im Auftrag der Deutschen Telekom in den beiden Stadtteilen unterwegs, die den Bewohnern die neuen Breitbandanschlüsse mit Lichtgeschwindigkeit vorstellen. Denn nur bei unterschriebenem Nutzungsvertrag können Kunden in den Genuss der neuen Geschwindigkeiten kommen.

Die Bauarbeiten finden statt im Bereich zwischen der Schaufußstraße, Wehlener Straße, Schandauer Straße, Bärnsteiner Straße, Hepkestraße, Schneebergstraße, Bertolt-Brecht-Platz, Stübelallee, Lipsiusstraße, Krenkelstraße, Huttenstraße und Schubertstraße, dem Elbverlauf entlang bis zum Friedhof Tolkewitz (s. beiliegende Kartenausschnitte).

Um die Bürgerinnen und Bürger in den beiden Dresdner Stadtteilen besser versorgen zu können, wird die Deutsche Telekom fast 400 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen und über 100 den Haushalten näher gelegene Schaltverteiler errichten, die die Glasfaser-Technik beinhalten. Die Bürgerinnen und Bürger werden informiert, sobald das Netz fertig gebaut und die neuen Produkte für sie buchbar sind.

„Mit dem Bau des Glasfasernetzes schaffen wir die Grundlage für extrem schnelle Internetzugänge in Dresden-Striesen und Blasewitz. Diese Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit ist Lebensqualität für die Bürger und macht den Wirtschaftsstandort noch attraktiver“, sagt Hendrik König, Projektleiter der Telekom in Dresden. „Wir laden Gebäude- und Wohnungseigentümer im Ausbaugebiet herzlich dazu ein, an diesem Projekt teilzunehmen. Das ist eine Investition in den Wert der Gebäude und ein Beitrag zur Aufwertung der Region.“

Ein Netz ganz aus Glas
Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis in die Wohnung oder ins Haus verlegt und endet erst hinter der Wohnungstür – bereit für den Anschluss von Telefon, Internet und Fernsehen. Die Technik wird als „Fiber to the Home“ (FTTH) bezeichnet – auf Deutsch: „Glasfaser bis in die Wohnung oder bis ins Haus“. Die Signale werden optisch übertragen. Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde angeboten. Das bietet kein anderer Anschluss. In weiteren Schritten werden noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein. Für den Ausbau des Glasfasernetzes in den genannten Stadtteilen von Dresden nutzt die Telekom vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle. Tiefbauarbeiten werden nur dort stattfinden, wo es unbedingt nötig ist. Für die Arbeiten werden einheimische Firmen verpflichtet und so die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region gesichert.

Mit dem Glasfaser-Anschluss profitieren die Bürgerinnen und Bürger, die im Ausbaugebiet wohnen, von Telefonieren in hoher Sprachqualität und unserem schnellsten Zugriff auf das Internet über eine einzige Leitung. Darüber hinaus könnten sie über die Leitung unter anderem das TV-Angebot Entertain nutzen mit dreidimensionalem Fernsehen (3D), hochauflösenden Filmen sowie einer Online Videothek und zeitversetztem Fernsehen. Glasfaser bietet die ideale Basis für zukünftige Dienste und Anwendungen wie Telemedizin, der Gebäudeautomation privater Wohnhäuser (Lichtsteuerung, Alarmanlagen, Heizungs- und Jalousien-/Rolladen-Steuerungen etc.), Online-Fortbildungen (E-Learning) und die elektronische Übermittlung des Stromverbrauchs (Smart Metering). Auch Arbeiten via Home Office oder Videokonferenzen werden mit Glasfaser-Anbindung noch schneller und einfacher. Glasfasern sind sehr widerstandsfähig gegen Störungen und altern nicht. Eine Immobilie mit Glasfaser ist für die Zukunft bestens gerüstet. Sie lässt sich einfacher vermieten oder verkaufen. Der Glasfaser-Anschluss ist eine Infrastruktur-Entscheidung für die nächsten 40 bis 50 Jahre.

Quelle: Deutsche Telekom AG