Schock für Perioli und die Titans

Die Dresden Titans haben in Leitershofen mit 77:101 verloren. Zudem hat im Vorfeld eine Hiobsbotschaft den Top-Scorer Nicholas Perioli zur Abreise gezwungen.

Es will einfach keine Ruhe bei Dresdens Regionalliga-
Basketballern einkehren. Einmal mehr geriet an diesem Wochenende das
sportliche Geschehen, und damit gemeint eine 77:101 (31:48)-Niederlage in
Leitershofen, bei den Dresden Titans zur Nebensache.

Viel schwerer als die Enttäuschung über die zwanzigste Saisonniederlage traf die Elbriesen im Vorfeld der Partie eine Hiobsbotschaft von Top-Scorer Nicholas Perioli. Aufgrund eines jüngsten Verkehrsunfalls in seiner Verwandtschaft bat der Amerikaner die Vereinsführung um seine sofortige Freigabe. Ohne ihren US Leistungsträger mussten die „Titanen“ somit ersatzgeschwächt die lange Reise nach Stadtbergen bei Augsburg antreten. Auch auf die Dienste von Forward Robert Zobel musste das Tabellenschlusslicht der 1. Regionalliga Südost verzichten.

Nachdem die Ärzte bei dem 21-Jährigen am Freitag eine Fraktur des
Handgelenks endgültig ausschließen konnten, musste der Youngstar auf einen Einsatz dennoch verzichten. „Die Schmerzen waren noch zu stark“, so Zobel. Gleichwohl der unrühmlichen Ausgangslage verkauften sich die Titans gegen den Tabellenfünften dennoch achtbar. Allerdings erwies sich die fehlende Erfahrung des jungen Dresdner Kaders letztendlich als entscheidend.

So brachten sich die Elbestädter gerade in den Schlussminuten des ersten und zweiten Viertels um den Lohn ihrer Arbeit, in dem sie es der BG Leitershofen/Stadtbergen in beiden Phasen erlaubten, sich deutlicher abzusetzen. Nachdem die Hausherren zum Auftakt einen knappen 13:10-Vorsprung (8. Min.) auf sieben Zähler ausbauen konnten, gelang ihnen 90 Sekunden vor der Halbzeitsirene das gleiche Kunststück erneut.

Beim Stand von 36:29 (18. Min.) zogen die „Red Kangaroos“ noch einmal richtig an und bauten ihre Führung zu einem deutlichen 48:31-Halbzeitstand aus. Nach dem Seitenwechsel bot sich den gut 150 Zuschauern in der Osterfeldhalle das gleiche Bild. Keine der beiden Mannschaften wollte das Geschehen richtig an sich reisen.

Zwar versuchten die „Titanen“ mehrmals über die gut aufspielenden
Ben Beyer (18 Punkte), Steve Göde (16) und Robert Haas (13) eine Aufholjagd zu starten, jedoch antworteten die Hausherren mit Treffsicherheit aus der Distanz. Dank elf verwandelter Dreier hielt die BG Leitershofen/Stadtbergen die Sachsen in Schach und kam so zu einem ungefährdeten 101:77-Erfolg.

Quelle: Dresden Titans

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