Schreibmaschinen aus Sachsen

Burgstädt. Das Burgstädter Museum zeigt in einer neuen Ausstellung die Entwicklung der mechanischen Schreibmaschine.

Burgstädt (UW). Rund um die Schreibmaschine dreht sich die jüngste Sonderausstellung im Burgstädter Stadtmuseum. In der Ausstellung sind ca. 60 Schreibmaschinen zu sehen aus den Baujahren 1904 bis 1990. Gesammelt hat diese Reinhold Schubert aus Hartmannsdorf.

Die meisten der gezeigten Standard-Schreibmaschinen waren jahrzehntelang im Büroeinsatz. Sie sind alle funktionsfähig, technisch und optisch aufgearbeitet, wobei Gebrauchsspuren nicht beseitigt wurden.
In der Ausstellung werden ausschließlich Schreibmaschinen aus Sachsen gezeigt. Sachsen war bis zum Beginn des 2. Weltkrieges das Land in Deutschland mit der stärksten Büromaschinenindustrie.

Präsentiert werden Schreibmaschinen mit verschiedenen Aufschlags- und Einfärbungsarten sowie verschiedene Maschinenarten, wie Standard-, Reise-, Klein- und Blindenschreibmaschinen. Die Ausstellung hat das pädagogische und populärwissenschaftliche Ziel, die Entwicklung der Schrift, des Schreibens und der Schreibgeräte darzustellen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Entwicklung der mechanischen Schreibmaschine.