Schüler setzen sich für Toleranz ein

Die „Oberschule Altendorf“ in Chemnitz hat am Donnerstag den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen bekommen.

Damit wird die Präventionsarbeit der Schule gegen Fremdenfeindlichkeit und weitere Formen der Diskriminierung gewürdigt.

Als Paten konnten die Schülerinnen und Schüler dabei unter anderem den Chemnitzer FC gewinnen, der mit seinen Spielern Marc Endres und Philipp Türpitz vor Ort war. Anfang des Jahres hatten die Altendorfer Oberschüler selbst den Anstoß zur Bewerbung für diesen Titel gegeben.

Interview: Hans-Christian Lippmann, Schulleiter „Oberschule Altendorf

Für die Verleihung des Titels hat die Schule zahlreiche Projekte durchgeführt, so beispielsweise gegen Mobbing im Internet. Die Schüler sollen bestärkt werden, mutig und bewußt zu handeln, wenn sie selbst oder andere Menschen Zielscheibe von intolerantem Verhalten werden.

An der Oberschule Altendorf lernen derzeit 300 Schülerinnen und Schüler. Seit Ostern sind etwa 50 Kinder mit Migrationshintergrund dazugekommen. Die Integration klappt laut Schulleitung bereits ganz gut.

Interview: Hans-Christian Lippmann, Schulleiter „Oberschule Altendorf

In Chemnitz ist die Oberschule Altendorf die 14 Einrichtung, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen bekommen hat. Bundesweit gibt es mittlerweile rund 2.000 Schulen, die sich an der Aktion beteiligen.

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