Schuldenfreies Dresden

Dresden wird als erste deutsche Stadt schuldenfrei werden und soll es auch bleiben.

Das will Oberbürgermeister Ingolf Roßberg in die Satzung der Stadt aufnehmen.

Doch ob so ein Schuldenverbot rechtlich überhaupt möglich ist, muss erst geprüft werden.

Die WOBA ist verkauft. In den nächsten Wochen erwartet die Stadt den Eingang von fast einer Milliarde auf dem Konto. Auch nach Auslösen aller Kredite wird noch Geld übrig bleiben.

Damit soll die Sanierung von Schulen vorangehen, wie zum Beispiel beim Kreuzgymnasium, Gymnasium Bühlau. In den Kindertagesstätten soll in Brandschutz und die Asbestsanierung investiert werden.

Im jetzigen Stadtrat hat Roßbergs Idee eine Mehrheit, doch wie das zukünftige Stadträte sehen ist unklar.

Darum möchte der Oberbürgermeister in der Hauptsatzung der Stadt festlegen, dass Dresden auch in Zukunft keine neuen Kredite aufnehmen kann.