Schule in der Telemannstraße bekommt einen Namen

Leipzig – Die Namenssuche für die Schule an der Telemannstraße ist vorbei. Sie trägt ab sofort den Namen Gerda Taro, am Donnerstag wurde die Namenstaufe offiziell vollzogen.

Damit soll die jüdische Fotografin geehrt werden, eine starke Frau, die für ihre Zeit sehr modern und lebensfroh war. Bekannt wurde sie mit ihren Fotografien über den spanischen Bürgerkrieg, wo sie das Leid und Elend dokumentierte.
Zur Enthüllung gab es ein von den Schülern mitorganisiertes Programm. Neben Festreden wurde auch das Leben der Namenspatronin erzählt und mit musikalischen Beiträgen bereichert. Gerda Taro steht für Engagement, Toleranz und Weltoffenheit und soll den 360 Schülern sowie den 26 Lehrern als Leitfigur dienen. Besonders durch die Kunst hat sie ihre Werte verteidigt. Und die neue Gerda Taro-Schule in Leipzig erinnert so an ihr Leben und Handeln.