Schule setzt auf Berufsorientierung

Limbach-Oberfrohna. Die Scholl-Mittelschule setzt auf die Praxis. Da ist die eigene Berufsmesse eine Pflichtveranstaltung für die Schüler.

Limbach-Oberfrohna (UW). Die Geschwister-Scholl-Mittelschule ist in Limbach-Oberfrohna die Bildungsstätte mit den meisten Kindern. Derzeit werden 314 Schüler unterrichtet. Die Schule setzt ganz auf die Berufsvorbereitung. Wie Schulleiter Ulf Köhler sagte, gibt es sehr viele Angebote von verschiedenen Seiten, die aber nicht richtig wahrgenommen werden von den Jugendlichen. „Wir machen deshalb jedes Jahr eine eigene Berufsmesse in unserer Schule , sagte Ulf Köhler. „Das ist dann eine Pflichtveranstaltung für die Schüler und hat sich sehr gut bewährt.

Da wird eine Mauer errichtet, Motoren demontiert und wieder zusammengesetzt und auch gezimmert. Firmen und Jugendlichen sind mit der Präsentation gleichermaßen zufrieden. Weiterhin kooperiert die Schule mit der Firma Continental. Die Mitglieder der betreuten Arbeitsgemeinschaft werden in Richtung Zerspaner und Mechatroniker vorbereitet.

Jetzt wird neues geplant. „Wir wollen den Hauptschulabgängern den Berufsstart etwas erleichtern und planen deshalb eine Zusammenarbeit mit dem Berufsschulzentrum , berichtete Köhler. Eine komplette Klasse soll dort in neun verschiedene Berufsfelder „hinein schnuppern und die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten feststellen.

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