Schulischer Erweiterungsneubau feiert Richtfest

Leipzig - Leipzig wächst und wächst. Vor Kurzem erst wurde die 600.000 Bewohnermarke geknackt. Dadurch steigt auch der Bedarf an Schulen und schulischen Räumlichkeiten. Die Stadt Leipzig widmet sich dieser Herausforderung auf drei Wegen.

Zum einen werden neue Schulgebäude gebaut und leerstehende Gebäude saniert. Zum anderen werden zusätzliche Räume bei bestehenden Schulgebäuden durch Anbauten oder Erweiterungsbauten geschaffen. So auch im Fall der Johannes Kepler Schule in Kleinzschocher, wo auf dem Schulgelände ein Erweiterungsneufbau entsteht. Die Rohbau-Fertigstellung wurde am Montag mit dem Richtfest begangen. Dass der Baustart dabei keine acht Monate zurück liegt und die gesamte Baudauer nur 15 Monate beträgt, ist für Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau beispielhaft. 12 neue Unterrichtsräume, ein moderner Informatikraum, eine großzügige neue Mensa sowie zusätzliche Räumlichkeiten für die Lehrerschaft entstehen im neuen Erweiterungsbau.

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Jedoch bietet das neue Gebäude auch Sanierungsmöglichkeiten für die bestehende Schule, wie Bürgermeister Thomas Fabian verrät. So können Klassenräume des alten Schulgebäudes, die durch den Umzug einiger Klassen in den neuen Gebäudetrakt frei werden, umfangreich saniert werden. 680 Schülerinnen und Schüler sowie 65 Kolleginnen und Kollegen dürfen sich also über den Erweiterungsbau auf dem über einhundertjährigen Gelände der Johannes Kepler Schule freuen. Schulleiterin Kerstin Tietz ist stolz und dankbar zugleich über die Baumaßnahmen. 

Für rund 6,25 Millionen Euro entsteht auf dem Schulgelände der Johannes Kepler Schule ein Erweiterungsneubau. Die Fertigstellung ist für den Schuljahresbeginn 2020/2021 geplant.