Schulsanierungen in Chemnitz

Die Stadt Chemnitz plant für dieses Jahr umfangreiche Schulsanierungen.

Um für die Schülerinnen und Schüler ein besseres Lernumfeld zu schaffen, sollen an zahlreichen Gymnasien, Grund-, Förder- und Mittelschulen, sowie Beruflichen Schulzentren umfangreiche Modernisierungen vorgenommen werden.

Die geplanten Arbeiten reichen von der Sanierung der Dächer und Fassaden, bis hin zur Erneuerung von Toiletten und brandschutztechnischen Maßnahmen. Ein Großteil der Mittel stammt dabei aus dem Konjunkturpaket II und wird zur Verringerung der CO2-Emissionen und zur Steigerung der Energieeffizienz eingesetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem barrierefreien Ausbau einzelner Schulen. Dennoch stehen einige Vorhaben noch auf tönernen Füßen. So sind für den geplanten Neubau für Schulkomplex an der Heinrich-Schütz-Straße beantragte Fördermittel nicht bewilligt worden.

An dem Standort sollten das Sonderpädagogische Förderzentrum Chemnitzer Körperbehindertenschule, ein Heim für körper- und mehrfachbehinderte Kinder und eine Schule des Chemnitzer Schulmodells entstehen. Nun wird nach Alternativen gesucht. Von einer Ablehnung von Fördermittelanträgen ist auch die Rekonstuktion der Sprachheilschule „Ernst Busch“ an der Vetterstraße betroffen.

Über die geplanten Maßnahmen stimmt der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch ab. Insgesamt wird der Sanierungsbedarf der Chemnitzer Schulen bis zum Jahr 2020 auf 345 Millionen Euro beziffert.

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