Schulsozialarbeit in Dresden wird weiter ausgebaut

Die Landeshauptstadt Dresden baut Schulsozialarbeit weiter aus. Durch Beteiligung am sächsischen Modellprojekt „Chancengerechte Bildung“ stehen 22 Schulen Schulsozialarbeiter den Schülern zur Seite. +++

Die Landeshauptstadt Dresden beteiligt sich am sächsischen Modellprojekt „Chancengerechte Bildung“ und kann damit die Schulsozialarbeit weiter ausbauen. Sie wird an zwei weiteren Schulen eine Begleitung des Schulalltages durch Sozialarbeiter anbieten. Vorgesehen sind das Förderzentrum „A.S. Makarenko“ und die „Dinglingerschule“, Schule zur Lernförderung.

Eine dem Jugendhilfeausschuss für seine Sitzung am 26. Januar zur Beschlussfassung unterbreitete Verwaltungsvorlage sieht vor, ab 1. März an den zwei Schulen jeweils einen Schulsozialarbeiter einzusetzen. Das Jugendamt, die Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Dresden und das Schulverwaltungsamt wählten gemeinsam die Standorte aus.

Dazu sagt Martin Seidel: “In der Jugendhilfe ist Prävention immer besser als Reaktion. Die Chance auf zusätzliche und vom Freistaat mitfinanzierte Standorte für Schulsozialarbeit haben wir deshalb auch konsequent genutzt. Mit dem neuen Projekt stehen damit an insgesamt 22 Dresdner Schulen Schulsozialarbeiter den Kindern und Jugendlichen als vertrauensvolle Ansprechpartner zur Seite. Ich bin sicher, die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses werden den abgestimmten Vorschlag der Verwaltung unterstützen.“

Das insgesamt rund 125 000 Euro teure Projekt wird mit etwas mehr als 30 000 Euro durch die Stadt Dresden kofinanziert. Dabei beträgt der kommunale Finanzierungsanteil im ersten Förderjahr zwanzig und ab dem zweiten Jahr dreißig Prozent. Die Umsetzung des Modellprojektes erfolgt gemeinsam mit dem Verbund sozialpädagogischer Projekte e.V. (VSP) am Förderzentrum „A.S. Makarenko“ und dem Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk Dresden e.V. (SUFW) an der „Dinglingerschule“. Das Modellprojekt läuft bis zum 28. Februar 2014.

Quelle: Stadt Dresden

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