Schulterschluss von AfD, Pedida und Legida

Der Leipziger AfD-Vorsitzende Siegbert Droese propagierte ein engeres Zusammenarbeiten von AfD, Pegida und Legida. Droese erhielt dafür Gegenwind aus der eigenen Partei. +++

Am Dienstag äußerte der Leipziger AfD Vorsitzender Siegbert Droese Pläne
für eine Annäherung der AfD an Pegida und Legida. Laut Medienberichten
stieß diese Idee seitens der Partei allerdings auf Ablehnung. Der
Kreisverband nahm am Mittwoch abstand von den Aussagen Droeses und
erklärte, dass zu diesem Zeitpunkt keine Annäherung beabsichtig wird.

Im Gegensatz zu den Aussagen des Kreisverbandes äußerte sich Droese
verhältnismäßig klar über Pläne einer gemeinsamen Großdemonstration der
AfD mit Legida und Pegida. Droese sieht laut Medienberichten in den
Veranstaltungen von Pegida und Legida eine Bereicherung des politischen
Diskurses.

Am Montag forderte Pegida-Rednerin Tatjana Festerling bei einer
Kundgebung in Dresden die Teilnehmer zu reger Wahlbeteiligung bei den
Landtagswahlen im März auf. Am Abend des selben Tages betonte
Brandenburgs AfD-Fraktionschef bei der ARD-Talkshow „Hart aber fair“
allerdings, dass die AfD nicht Pegida verbunden ist, die Sorgen der
Demonstrationsteilnehmer allerdings verstehe.