Schuster sichert Hilfe zu – Brand Sächsische Schweiz

Bad Schandau - Der sächsische Innenminister Armin Schuster hat jegliche Hilfe, die zur Brandbekämpfung im Nationalpark Sächsische Schweiz benötigt wird, zugesagt.

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Laut Schuster kämpfen die Einsatzkräfte über ihre Erschöpfungsgrenze hinaus. Der Einsatz fordere alles ab, sagte Schuster am Donnerstag in Bad Schandau. Solch eine Lage habe es zuvor noch nicht gegeben. Das Innenministerium werde nach Kräften unterstützen, hieß es. 

Der erste der drei bestellten Löschhubschrauber wird laut Schuster im kommenden Jahr in Sachsen bereitstehen. Schuster erinnerte noch einmal eindringlich an die Betretungsverbote der Wälder. Diese sollen beachtet werden. 

Der Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz hatte sich in der Nacht zu Donnerstag ausgeweitet. Weiter nördlich des bisherigen Brandgebiets zwischen Großem Winterberg und Großem Zschandbach habe das Feuer die Grenze von Böhmen

in die Sächsische Schweiz überschritten, teilte der Pressesprecher des Landratsamtes Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz mit. Die Lage könnte sich verschlechtern, sagte Kunz. 

Schuster geht davon aus, dass es noch lange dauern wird, bis der Brand komplett gelöscht ist. Außerdem fürchte er, dass der Regen, der für Samstag vorhergesagt ist, nicht ausreichen werde. (mit dpa)

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