Schwarze Pädagogik im geteilten Deutschland – Aufzeichung bei SACHSEN FERNSEHEN

Zum Thema „Repressive Heimerziehung in der DDR und in der Bundesrepublik“ fand am Dienstagabend in Chemnitz ein Autorengespräch statt.

Zu Gast in der Thalia-Buchhandlung im Roten Turm war dabei Michael Wildt, der zahlreiche Ausstellungen über die DDR organisiert.

Außerdem veröffentlichte er eine Studie zur damaligen Situation der Heimunterbringung in Sachsen.

Ebenfalls anwesend war Spiegelredakteur Peter Wensierski aus Essen .

Er verfasste zur Problematik Heimerziehung in der BRD das Buch „Schläge im Namen des Herrn“.

Beide erzählten über Jugendschicksale im Heim in der Zeit von 1949 bis zur Wende.

Damals waren in der BRD rund 800.000 und in der DDR 400.000 Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht.

Die Erziehungsmethoden wurden oft noch aus Nazizeiten übernommen, da Erzieher nach dem II. Weltkrieg nur schnell angelernt wurden.

Interview: Peter Wensierski – Autor „Schläge im Namen des Herrn“

Über das ganze Thema können Interessierte am Mittwoch noch mehr erfahren. Ab 19:30 Uhr läuft das komplette Autorengespräch bei SACHSEN FERNSEHEN.

Ausstrahlung bei SACHSEN FERNSEHEN:

Mittwoch, den 15.08.2012 ab 19:30 Uhr
Donnerstag, den 16.08.2012 ab 9:30 Uhr

Hier gehts zum Programm Livestram von SACHSEN FERNSEHEN