Schweigeminute für Terroropfer von Paris

Auch Sachsen gedenkt der Opfer der Terroranschläge in Paris am vergangenen Freitag. Vor öffentlichen Gebäuden wehen die Flaggen auf Halbmast.+++

Bei der europäischen Schweigeminute um 12 stand das Leben für einen Moment still. Wie zum Beispiel hier am französischen Institut in Leipzig kamen Menschen zusammen. In der offiziellen Schweigeminute trauerte auch die sächsische Landeshauptstadt einschließlich dem Ministerpräsidenten und dem Oberbürgermeister. Zuvor haben sie sich mit persönlichen Worten in ein im Dresdner Institute Francais ausgelegten Kondolenzbuch eingetragen.

Der aus Frankreich stammende Direktor des Institute Francaise Dresden ist berührt von der großen Anteilnahme.
 
Interview im Video mit Jean-Christophe Tailpied

Neben Kerzen und Blumen gab es aber auch andere Reaktionen auf die Terroranschläge. Am Dresdner Innenstadthotel Pullmann brachten Unbekannte den Schriftzug: „Gestern PARIS, MORGEN WIR!“ an. Auch wenn am Montag nichts mehr davon zu sehen ist, sind viele Menschen verunsichert, wie unsere Straßenumfrage in Leipzig und Hoyerswerda zeigt.

Umfrage im Video

Der sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth sieht keinen Zusammenhang zu der aktuellen Flüchtlingsdebatte. Trotzdem sei es wichtig zu wissen, wer in Deutschland ankommt.

Interview im Video mit Geert Mackenroth, Sächsischer Ausländerbeauftragter

Auch Innenminister Markus Ulbig betont, dass sich Sachsen nicht vom Terror einschüchtern lassen dürfe. Er reagiert mit verschärften Sicherheitsrichtlinien.

Interview im Video mit Markus Ulbig, Innenminister

Es wird derzeit geprüft, welche technischen Beschaffungen noch notwendig sind, um im Bereich der Sicherheitsbehörden auf die veränderten Situationen zu reagieren.

Der Innenminister betonte in seiner Pressekonferenz am Montag, dass es bis heute kein Bezug der Anschläge zu Sachsen gibt. Trotzdem sind die Behörden in erhöhter Alarmbereitschaft.

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