Schweigen gebrochen

Im Prozess um das tote Baby von Wiesa hat die angeklagte Mutter ihr Schweigen gebrochen.

Laut Staatsanwaltschaft sagte die 18-Jährige, sie sein nach der Geburt im Badezimmer ohnmächtig geworden. Als sie wieder zu sich kam, habe der neugeborene Junge nicht mehr geatmet.

Die schweren Verletzungen am Körper des Babys konnte die Frau nicht erklären. Mitte April hatte sie den toten Säuglings in den Müll geworfen.

Die Leiche wurde kurze Zeit später in einer Recycling-Anlage in Wiesa entdeckt. Die Verhandlung geht am Freitagmorgen mit den Plädoyers weiter, danach wird ein Urteil erwartet.

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