Schweinegrippe kostet Freistaat 14 Millionen Euro

Dresden (dapd-lsc). Das Land Sachsen bleibt auf einem Großteil der Kosten für die Impfstoffe gegen Schweinegrippe sitzen.

 Rund 14 Millionen der insgesamt 18,5 Millionen Euro für die Impfdosen und weitere Kosten müsse der Freistaat selbst tragen, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Dienstag in Dresden. Er bestätigte damit einen Bericht der „Dresdner Neusten Nachrichten“.

Die Krankenkassen und andere Kostenträger übernehmen nur die Kosten für die tatsächlich durchgeführten Impfungen. Der Freistaat muss den Restbetrag aus einem damals eingerichteten Pandemie-Fonds bezahlen. 2009/10 gab es nach Angaben des Ministeriums 10.635 Schweinegrippe-Fälle in Sachsen mit acht gemeldeten Todesfällen.

dapd