Schwere Zeiten für Schausteller

Dresden – Die Kosten steigen, die Umsätze sinken. Auch wenn man insgesamt man mit den Besucherzahlen relativ zufrieden war, von den Massen alter Tage konnte die Vogelwiese nur träumen. Die Pieschener Allee ist seit den letzten Jahren der Standort für den Rummel , „gewünscht“ hatten sich die Betreiber diesen Standort allerdings nie. Vor der Wende fand die Vogelwiese noch auf dem Fučíkplatz – heute Straßburger Platz – statt, später bei der Waldschlößchenbrücke.

Der neue Platz auf der Pieschener Allee liegt weniger zentral als die vorherigen Standorte. Hierin sieht Thomas Bachmann die niedrigen Besucherzahlen begründet. Doch nicht nur die Lage treibt den Schaustellern Sorgenfalten auf die Stirn. Es sind auch die vielen Kosten die stets zusammenkommen, und durch wenige Einnahmen nur schwer gedeckt werden. Versicherung und Instandhaltung sind nur zwei von vielen Faktoren.

Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt den Schaustellern in Zukunft einen optimaleren Platz bereitstellen wird. Das nächste Volksfest startet am 7. Oktober. Schwacher Trost: Zumindest die Bauarbeiten an der Marienbrücke sollen bis dahin fertig sein.