Bus mit sächsischer Reisegruppe auf A9 schwer verunglückt – 18 Tote

Leipzig - Am Montagmorgen hat sich gegen 7 Uhr ein schweres Busunglück auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg zugetragen.

Update 17.35 Uhr:

Die Polizei hat bestätigt, dass bei dem Busunglück 18 Menschen starben, 30 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Ein aus Sachsen stammender Reisebus ist dabei an einem Stauende mit einem Sattelzug kollidiert und komplett ausgebrannt. Die Polizei spricht von 30 verletzten Personen, davon mehrere schwerverletzt. Von insgesamt 48 Insassen des Busses werden 18 vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass sie das Unglück nicht überlebt haben.

 

"Beim Einsatztreffen heute morgen kurz nach 7 Uhr auf der A9 zwischen Münchberg und Gefrees bot sich ein schreckliches Bild. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der Bus und der Anhänger des LKWs bereits in Vollbrand. Dazu waren die Feuerwehren mit sämtlichen wasserführenden Fahrzeugen an der Einsatzstelle und nach knapp einer Viertelstunde konnte der Brand als gelöscht angesehen werden", so Andreas Hentschel, Freiwillige Feuerwehr Münchberg.

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Sicher ist: Die Reisegruppe kam aus Sachsen.
Bei den Businsassen handelt es sich nach Informationen der "Frankenpost"  um Senioren aus der Oberlausitz und dem Dresdner Raum, die auf dem Weg an den Gardasee in Norditalien waren.

Mehrere Rettungshubschrauber flogen Verletzte in umliegende Kliniken.

"Momentan sind alle Fahrtrichtungen in Richtung Süden komplett gesperrt. Die Ermittlungen und die Unfallaufnahme werden noch einige Stunden in Anspruch nehmen", so Anne Höfer, Polizeisprecherin Polizeipräsidium Oberfranken.

Wenn sie vermuten, ein Angehöriger zu sein, können sie sich unter der zentralen Telefonnummer für besorgte Angehörige: 0800 / 7766350 melden.

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