Schwierigen Zeiten – was Betroffene tun können

Die aktuelle Krise ist der beste Beweis dafür, dass sich von einem Moment auf den anderen alles schlagartig verändern kann. Seit dem Ausbruch der Pandemie hat sich die Situation vieler Menschen massiv verschlechtert und sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sind davon betroffen.

Es ist daher nachvollziehbar, dass sich viele Gedanken darüber machen, wie sie in solch schwierigen Zeiten finanzielle Hilfe bekommen. Glücklicherweise gibt es dafür Möglichkeiten und was Betroffene tun können, möchten wir uns in diesem Artikel anschauen.

Finanzielle Unterstützung durch den Staat

Dem Staat ist die Situation in Sachsen und anderen Regionen Deutschlands selbsterklärend bewusst, weswegen Betroffene zumindest in Deutschland finanzielle Hilfen vom Staat beantragen können.

Entgegen der weitläufigen Meinung trifft das keineswegs nur auf Unternehmen zu, sondern auch andere Gruppen wie Familien haben Anrecht auf Unterstützung. Ein Beispiel dafür wäre die Entschädigung für erwerbstätige Eltern, die aufgrund eines Lockdowns und einer damit verbundenen Schließung von Kitas und Schulen einen Verdienstausfall haben, da sie sich eigenständig um die Kinder kümmern müssen. Das ist jedoch nur ein Teil von den Möglichkeiten, die Familien zur Verfügung haben. Weitere wären Elterngeld, Kinderzuschlag und Kinderkrankengeld. Generell können Betroffene in vielerlei Hinsicht auf Unterstützung durch den Staat setzen. Problematisch hierbei ist lediglich, dass die Beantragung etwas kompliziert sein kann und die Wartezeiten oftmals lang sind.

© Sachsen Fernsehen

 

Kredite zur Krisenüberbrückung

Eine Option, um in Krisenzeiten an finanzielle Mittel zu kommen, ist das Beantragen eines Kredits. Heutzutage ist es recht einfach Kredite online zu beantragen und dadurch eine schwierige Situation erst einmal zu überbrücken, zumindest so lange, bis eventuelle staatliche Hilfeleistungen angekommen sind. Zudem stehen die Chancen für eine Kreditbewilligung, zumindest bei normaler Bonität, relativ gut, da Interessenten Angebote von mehreren Anbietern einholen und sich infolgedessen für einen Anbieter entscheiden können, wo die Chancen verhältnismäßig gut liegen. Zudem stehen nicht nur Kredite von Finanzinstituten, sondern auch von Privatpersonen zur Verfügung. Interessenten sollten lediglich darauf achten, dass Sie sich an einen seriösen Anbieter halten und nicht an irgendwelche Betrüger oder Kredithaie, die beispielsweise mit guten Konditionen ohne Bonitätsnachweis locken. Um die Spreu vom Weizen trennen zu können, helfen hier auch die Bewertungen anderer Kreditnehmer oder man liest einfach noch mal im Netzt, ob der Anbieter vielleicht schon einige harsche Kritiken geerntet hat, Suchmaschinen sei Dank ist dies in ein paar Minuten gecheckt. Es ist ratsam, sofern es möglich sein sollte, keine zu lange Laufzeit zu wählen, da sich das negativ auf die Zinsen auswirkt und man für seinen Kredit im Endeffekt unnötig mehr bezahlen muss. Zudem sollte wirklich eine Notwendigkeit für den Kredit bestehen. Wer sich beispielsweise lediglich ein neues Auto anschaffen möchte, ohne dass hierfür ein triftiger Grund vorliegt, sollte besser davon Abstand nehmen. Schließlich ist es in Krisenzeiten umso wichtiger, finanziell sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Ein Kredit zur Krisenüberbrückung ist also eine ganz andere Geschichte als einer, der für nicht notwendige "Luxusgüter" genutzt wird.

Diverse Solidaritätsprogramme

Nicht nur staatliche Hilfen und Kredite bieten sich an, um finanzielle Hilfe in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Pandemie zu bekommen. Tatsächlich zeigen viele Personen, Organisationen und Unternehmen Solidarität mit Betroffenen. Infolgedessen gibt es beispielsweise Programme, die darauf abzielen, von Corona gebeutelte Unternehmen zu unterstützen. Wie das aussehen kann, zeigt die Hilfsinitiative von L’Oréal, die auf eine Unterstützung von Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel und Gesundheitsbereich abzielt.