Schwimmkomplex Freiberger Platz wird später fertig

Dresden - Nach fünfjähriger Bauzeit wird Dresdens größtes Objekt für den Schwimmsport und das Wasserspringen am Montagabend feierlich eingeweiht. Durch Restarbeiten verschiebt sich die Eröffnung der DDR-Halle und der Sauna wohl bis Weihnachten. Zu dem Komplex gehören zwei Hallen mit jeweils acht Bahnen auf 50 Meter Länge. Neben einem Lehrschwimmbecken, in welchem künftig verstärkt verschiedene Kurse angeboten werden, ergänzen die Springerhalle, in der vor allem Deutschlands Olympiahoffnungen im Wasserspringen trainieren, sowie eine Saunalandschaft auf dem Dach des neuen Foyers das Objekt.

Ab Dienstag finden dann wieder Öffentliches Schwimmen, Vereinstraining und Schulschwimmen im Komplex statt. Bis auf Weiteres nur im Neubau in der Halle 1, da restliche Arbeiten unter anderem im Umkleidetrakt der sanierten Altbau-Halle 2 durchgeführt werden müssen. Matthias Waurick, Geschäftsführer der Dresdner Bäder GmbH, ist aber zuversichtlich, „dass wir den Dresdnern ein Weihnachtsgeschenk machen können“.

Nach der Schwimm- und Sprunghalle im Berliner Europasportpark ist der Dresdner Schwimmsportkomplex die zweitgrößte Anlage ihrer Art im Deutschlandvergleich. Lediglich die Olympia-Schwimmhalle in München verfügt noch über zwei 50-Meter-Becken, allerdings mit weniger Bahnen. Mit der Erweiterung des Standortes Freiberger Platz erhöht Dresden seine Schwimmfläche um 1.000 Quadratmeter.

Das Vorhaben, welches an der Maternistraße mit dem Neubau der 2016 fertiggestellten Halle 1 begonnen hatte, mit der Sanierung der denkmalgeschützten, 50 Jahre alten Halle 2 am Freiberger Platz jetzt seinen Abschluss findet und insgesamt fünf Jahre gedauert hat, ist das bisher wichtigste in der Historie der 2013 gegründeten Dresdner Bäder GmbH. „Wir bieten nun für alle Nutzer vom Bürger über die Schüler sowie die Vereins- und nicht zuletzt die Leistungssportler im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz ideale Voraussetzungen“, erklärt Geschäftsführer Matthias Waurick.

© Sachsen Fernsehen
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Eins historisches Mosaik aus den 1960er Jahren wurde prominent im Eingangsbereich angebracht.