„Schwitzen statt Sitzen“

2006 konnten 192.353 Hafttage dadurch vermieden werden, dass Verurteilte gemeinnützige Arbeit geleistet haben.

Dies geschah im Rahmen des Programms „Schwitzen statt Sitzen“ und durch das sogenannte „Dayfor-Day-Prinzip“. Die abgegoltenen Hafttage entsprechen 1.154.118 Arbeitsstunden und rein rechnerisch 13,3 Millionen Euro Haftkosten, die nicht aufgewendet werden mussten.

Justizminister Geert Mackenroth wertet diese Entwicklung als positiv und meint, dass alle Seiten von den beiden Modellen profitieren würden.
Trotz dieser umfangreichen Programme haben im letzten Jahr knapp 3.000 Gefangene eine Ersatzfreiheitsstrafe in einer sächsischen Justizvollzugsanstalt verbüßt. Deren Vollzug dauerte dabei im Durchschnitt 33 Tage.

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