Sebastian Gemkow äußert sich zu Anschlag

Nach dem Anschlag auf die Leipziger Wohnung des sächsischen Justizministers Sebastian Gemkow hat sich der 37-Jährige am Mittwoch erstmals zu Wort gemeldet.

Unbekannte hatten in der Nacht zu Dienstag Pflastersteine und einen Behälter mit Buttersäure geworfen. Trotz des Schadens und des Gestanks hatten die Gemkows offenbar sogar noch Glück. Gemkow sprach, wie viele seiner Politiker-Kollegen, von einer nicht hinnehmbaren Verrohung in der Gesellschaft, in der Differenzen immer öfter mit Gewalt ausgetragen werden.

Allerdings will sich der Justizminister davon nicht unterkriegen lassen. Wer hinter dem feigen Anschlag steckt, ist immer noch unklar. Das Operative Abwehrzentrum, dass sich extremistisch motivierten Straftaten widmet, ermittelt.