Sebastian Krumbiegel löst Shitstorm aus

Der Sänger hat mit einem Interview für den Privatsender N24 eine Welle der Empörung ausgelöst. Mehr erfahren Sie bei leipzig-fernsehen.de

Der BILD zufolge habe Krumbiegel über die Übergriffe in Köln gesagt, dass man diese nicht so aufbauschen solle. So etwas sei völlig normal, wenn soviele Männer zusammen kämen. Mit diesen Aussagen zog Krumbiegel offenbar den Zorn vieler Menschen, darunter einige Prinzen-Fans, auf sich. Davon zeugen über 100 Kommentare auf seiner Facebook-Seite. Seine Bandkollegen sahen sich gezwungen, sich von den AussagenKrumbiegels zu distanzieren. Auf Facebook schrieben sie:

„Jedenfalls spiegelt der Satz, mit dem Sebastian hier zitiert wurde, in keiner Weise die Meinung unserer Band wider. Um es klar zu sagen: Wir Prinzen verurteilen die sexuellen Übergriffe in Köln und Hamburg und sehen darin organisiertes Verbrechen in einer noch nicht da gewesenen Dimension.“

Auch Sebastian Krumbiegel ist zwischenzeitlich in die Offensive gegangen. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er, dass es ihm in dem Interview darum gegangen sei, dass Flüchtlinge nicht pauschal als Kriminelle dargestellt werden sollten. Er verurteile jede Form von Gewalt und sei der Meinung, dass die Täter bestraft werden sollten.

Eine Interviewanfrage unseres Senders an den bekannten Sänger blieb am Freitag unbeantwortet.