Sechs Anzeigen bei einer Fahrzeugkontrolle

Chemnitz – Eine Fahrzeugkontrolle auf der Bundesautobahn A4 führte am Montagabend zu gleich sechs Anzeigen.

 

Die Fahndungsgruppen der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizei stoppten gegen 20:45 Uhr den Fahrer eines Pkw Fiat in Höhe der Ausfahrt Hainichen.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges entdeckten die Ermittler eine weiße Substanz. Trotz der geringen Menge erhoben die Polizisten den Verdacht des illegalen Rauschgiftbesitzes. Aufgrund dessen wurde der Mann einem Drogenschnelltest unterzogen, welcher positiv auf Opiate anschlug.

Bei der weiteren Kontrolle des Fahrzeuges konnte der Fahrer weder einen gültigen Führerschein, noch ordnungsgemäße Kennzeichen nachweisen. An eben diesen wurden bei genauerer Untersuchung Manipulationen am Bezirkszeichen festgestellt. Das Fahrzeug war weder zugelassen, noch plichtversichert.
Der 32-jährige Mann konnte sich als Georgier mit niederländischer Asylkarte ausweisen. Diese berechtigt ihn jedoch nicht zum Aufenthalt in Deutschland. Dementsprechend wurde er wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt.

Nach einer Blutentnahme und der Beschlagnahmung des Fahrzeugschlüssels wurde der Mann mit der Auflage, sich umgehend bei der zuständigen Ausländerbehörde zu melden, vorerst auf freien Fuß gesetzt.