Sehnsucht und Verlangen – Ein Liebestraum an der Oper Leipzig

Die Liebe ist ein Thema, mit der sich sämtliche Kunstformen seit Jahrhunderten immer wieder gern auseinandersetzen. +++

Die Herausforderung besteht jedoch darin, neue Ansätze zu finden. Wo man den Begriff Liebe nicht in Worte fassen kann, bietet der Tanz die Möglichkeit diesen Emotionen Ausdruck zu verleihen.

Silvana und Mario Schröder haben mit ihrer Inszenierung von „Ein Liebestraum“ genau das getan. Der erste Teil des dreiteiligen Ballettabends widmet sich den Wesendonck-Liedern nach Musik von Richard Wagner. Das Bühnenbild ist minimalistisch. Der Fokus liegt auf dem Pas de Deux.

Liebe ist nicht an einen Ort gebunden. Sie findet in menschlichen Zwischenräumen statt. Und so wird der Zuschauer Zeuge eines intimen Liebesdiskurses. Impulsiv. Hemmungslos. Und voller Hingabe.

Und diesen Unterschied sieht man deutlich im zweiten Teil des Abends. In Gustav Mahlers „Lieder eines Fahrenden Gesellen“. Choreographiert von Mario Schröder.

Ein mitreißender Abend wird es auf jeden Fall. Und davon können sich die Zuschauer ab dem 12. April selbst überzeugen, denn dann feiert „Ein Liebestraum“ Premiere an der Oper Leipzig.