Seit 1878 schaukelt es gewaltig

Rochsburg. Die bekannte Schaukelbrücke ist 130 Jahre alt. Einst gab es sogar eine Planung für eine Steinbrücke über die Mulde.

Rochsburg (UW). Sie ist eine touristische Sehenswürdigkeit die Hängebrücke in Rochsburg. Die Geschichte des Bauwerkes reicht weit in die Vergangenheit zurück. Ein einfacher Bocksteg über die Mulde in Rochsburg wurde bereits um 1480 erwähnt. Seit etwa 1878 existierte ein „schwankender Steg“ – im Volksmund Schaukelbrücke genannt. Im Jahr 1936 wurde dieser alte Steg erneuert und während des Hochwassers 1954 wurde die gesamte Brücke weggerissen. In den Jahren 1955/56 erfolgte der Bau einer neuen Hängebrücke, wie man sie noch heute kennt. Viele Wanderer überqueren dieses Rochsburger Wahrzeichen. Für die Bewohner der Siedlung „Am Wald“ ist sie die Verbindung zu ihren Grundstücken. Im Volksmund wird die Wohnsiedlung auch „Klein-Polen genannt.

Interessant ist, dass in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts der Bau einer steinernen Brücke, ähnlich der Muldenbrücke Rochlitz geplant war. Bei dem Plan blieb es, er wurde nie ausgeführt.

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