Seit der Nacht streut der Winterdienst gegen Glätte

Winterdienst in voller Besetzung unterwegs +++ Dachlawinen und Eiszapfen große Gefahr +++ Keinen geräumten Schnee in Bäche und Flüsse kippen +++

Winterdienst streut gegen Glätte – Seit 2 Uhr im Stadtgebiet

Mit voller Besetzung ist der Winterdienst heute Nacht 2 Uhr gestartet. Die 52 Arbeitskräfte streuen mit ihren 43 Fahrzeugen gegen Glättebildungen infolge Regens auf gefrorene Böden. Die Männer konzentrieren sich auf das Hauptstreckennetz, insbesondere die Höhenlagen, Gefällestrecken, Buslinien, Brücken und Pflasterstraßen. Der Berufsverkehr rollt im Wesentlichen störungsfrei. Gesperrt ist noch die Straße Am Steinhübel im Stadtteil Gompitz.

Der Winterdienst schiebt heute tagsüber in den Nebennetzen, solange die Temperaturen es erlauben. Ziehen sie wie angekündigt wieder an und drohen Überfrierungen, hat erneut das Hauptnetz Vorrang. Bis voraussichtlich 21 Uhr bleibt der Winterdienst heute im Einsatz.

Wegen des vorübergehenden Tauwetters müssen Anlieger auch wieder verstärkt auf von Dächern ausgehende Gefahren achten. Sie haben die Pflicht, diese zu beseitigen oder zumindest von Dachlawinen oder Eiszapfenabbrüchen bedrohte Fußwege abzusichern. Außerdem appelliert das Umweltamt an die Anrainer von Fließgewässern, geräumten Schnee nicht in Bäche und Flüsse oder auf Gewässerböschungen zu kippen. Bei Tauwetter und damit verbundener höherer Wasserführung können diese Ablagerungen den Abfluss behindern oder zu Eisstau führen. Gefrieren die Schneemassen bei eintretendem Frost, wird das Flussprofil über längere Zeit eingeengt.
 
Quelle: Stadt Dresden

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