Seit Montag: Albertbrücke wird zum Nadelöhr

Dresden - In Dresden gibt es seit Montag Verkehrseinschränkungen auf der Albertbrücke. Vom Sachsenplatz kommend ist nur die linke Spur befahrbar.

© Landeshauptstadt Dresden

Seit Montag, 28. Juni 2021, geht die Sanierung der Albertbrücke in die letzte Runde. Die Bögen sechs, sieben und acht werden bis Juli 2022 saniert. Für die Arbeiten sind Verkehrseinschränkungen nötig. Abgesperrt wird jeweils der Geh- und Radweg im Bereich des Bogens, an dem gerade gearbeitet wird sowie ein technologisch erforderlicher Arbeitsbereich davor und danach. Der Fuß- und Radverkehr wird über die rechte Fahrspur geleitet. Bis zunächst Donnerstag, 30. September 2021, ist deshalb auf der Albertbrücke vom Sachsenplatz kommend nur die linke Fahrspur befahrbar. Die Sanierungsarbeiten finden zunächst

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auf der Oberstromseite der Albertbrücke statt. Der Verkehr auf der Unterstromseite aus Richtung Neustadt kommend kann ungehindert die Brücke passieren, bis die Bauarbeiten auf die Unterstromseite wechseln.

Die Gewölbeunterseiten und die Pfeiler aus Sandstein weisen teilweise Risse, Abplatzungen, alte Reparaturstellen aus Beton, offene Fugen sowie Hohlstellen auf. Je nach Größe des Schadens werden Steine repariert, ergänzt oder ausgetauscht. Auch alte Eisenteile müssen entfernt werden. Die Risse im Sandstein werden mit Trasskalk verfüllt. Die Kosten betragen circa 1,7 Millionen Euro. Die Firma Sächsische Bau GmbH Niederlassung Westsachsen führt die Arbeiten aus.

Von 2014 bis 2016 sanierte das Straßen- und Tiefbauamt die Oberseite der Albertbrücke. Die Brücke erhielt unter anderem eine neue Fahrbahnplatte aus Stahlbeton und wurde um rund 3,6 Meter verbreitert. Die Instandsetzungsarbeiten an den Bögen begannen 2018. Bis 2019 sanierte das Straßen- und Tiefbauamt die Vorlandbögen sowie den ersten Flussbogen auf der Neustädter Elbseite. Wegen der dringend erforderlichen Sanierung der Carolabrücke entschied man damals, die Strombögen sechs bis acht zu einem späteren Zeitpunkt zu sanieren. Gleichzeitige Sanierungsarbeiten an den benachbarten Elbbrücken hätten zu großen Verkehrseinschränkungen geführt. Die Arbeiten können jetzt nach Fertigstellung des Zug A der Carolabrücke fortgesetzt werden. Seit Montag, 21. Juni 2021, kann der Verkehr auf der Carolabrücke wieder ungehindert fließen.

Quelle: Stadt Dresden