SEMICON Messe: Dresden weltweit als Arbeitsort gefragt

Positive Bilanz unterstreicht weltweite Bedeutung des Standortes Dresden. “Ich begrüße es sehr, dass die europäische Zusammenarbeit noch stärker in den Fokus gerückt ist.“, so Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister von Dresden. +++

„Die Bildung der Clusterallianz „Silicon Europe“ ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Wirtschafts- und Innovationskraft der europäischen Halbleiterindustrie“, sagt Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Dass die Initiative von Dresden ausgegangen ist, sei ein Indiz für die tragende Rolle, die dem Standort innerhalb Europas zukommt, so Hilbert weiter.

Nach Meinung des sächsischen Branchenverbandes Silicon Saxony e. V. schauen die Unternehmen der Halbleiterindustrie am Standort mehrheitlich optimistisch auf die nächsten  zwölf Monate. „Nach aktuellen Prognosen treiben Smartphones, Tablet-PC und andere intelligente Endgeräte wie Smart-TVs auch weiterhin die Nachfrage nach Mikrochips“, sagt Heinz Martin Esser, Vorstand Silicon Saxony e. V und Geschäftsführer von Roth + Rau Ortner GmbH. Weitere Nachfrage-Treiber sieht Esser vor allen in Anwendungen im industriellen Produktionsumfeld sowie in den Zukunftsfeldern wie z.B. intelligenten Stromnetzen und den Cyberphysikalischen Systemen oder „Internet der Dinge“.

Interessante Kombination: Die SEMICON Europa bot den Ausstellern aus dem Zulieferbereich der Mikroelektronik ein Forum. Parallel dazu diskutierte ein internationales Wissenschaftspublikum auf der weltweit bedeutendsten Konferenz im Bereich der Organischen Elektronik – der „Plastic Electronics Exhibition and Conference“ – aktuelle Trends und Entwicklungen. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten 20 japanische Experten namhafter Unternehmen und Universitäten begrüßt und Pläne für eine vertiefende Zusammenarbeit besprochen werden. Das japanische Werkstoff-Know-how und das Know-how im Bereich Prozesse und Anlagen auf deutscher Seite ergänzen sich hervorragend und können zukünftig innovative Synergien bilden. Der seit 2010 bestehende Kontakt der Wirtschaftsförderung Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und der Technischen Universität Dresden mit der japanischen Präfektur Yamagata wird im Umfeld der Messe Nanotech Tokyo 2013 weiter gepflegt.

Die SEMICON Europa hat auch gezeigt, dass Dresden weltweit als Arbeitsort gefragt ist. „In zahlreichen Gesprächen mit Nachwuchswissenschaftlern und hochqualifizierten Fachkräften aus aller Welt wurde deutlich, welche Anziehungskraft der Standort besitzt“, sagt Michael Kaiser, Kompetenzfeldmanager, vom Amt für Wirtschaftsförderung. Dieser gute Ruf würde dazu beitragen, dass sich aktuell wieder interessante Unternehmensansiedlungen ankündigen, so Kaiser weiter.

Quelle: Stadt Dresden

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar