SG Dynamo Dresden spricht sich gegen Parkhaus-Forderung aus

Stellungnahme: “Wir haben den Bau eines Parkhauses bzw. weiterer Parkflächen weder gefordert noch in irgendeiner Form bei der Landeshauptstadt Dresden angemahnt.“ +++

Stellungnahme der SG Dynamo Dresden vom 10.02.2010

Am Mittwoch beschäftigten sich Presseveröffentlichungen mit einem angeblich für Dynamo geplanten Parkhaus bzw. weiteren Parkflächen an der Strehlener Straße. Hierzu stellt der Verein Folgendes fest: Dynamo Dresden hat den Bau eines Parkhauses bzw. weiterer Parkflächen weder gefordert noch in irgendeiner Form bei der Landeshauptstadt Dresden angemahnt. Die SGD stellt sich laut ihrer Vereinssatzung die Aufgabe, den Fußballsport aktiv zu fördern, interessierte Jugendliche auszubilden und zu entwickeln, den Trainings- und Wettkampfbetrieb von den Kinder- bis zu den Herrenmannschaften zu organisieren, seine Mannschaften zu motivieren und zu befähigen, in den höchsten Spielklassen des Fußballsports zu bestehen.

Der Betrieb eines Parkhauses ist dabei nicht vorgesehen und wird dementsprechend vom Verein nicht angestrebt. Der in einer der Veröffentlichungen vermittelte Eindruck, das Parkhaus käme der SG Dynamo Dresden zugute, ist demnach völlig aus der Luft gegriffen. Dieses Thema ist auch in keiner Form Gegenstand von derzeit auf verschiedenen Ebenen laufenden Gesprächen zwischen Verein und Landeshauptstadt.

Das in den Stadion-Baukonzessionsverträgen zwischen der Landeshauptstadt Dresden und der Stadion Dresden Projektgesellschaft festgehaltene Verkehrskonzept wurde erarbeitet, um die Anbindung und die Parksituation für das städtische Stadion, unabhängig vom Veranstalter, möglichst optimal zu gestalten. Weiterhin stellt Dynamo fest, dass in diesem Text veröffentlichte Zahlen nicht der Realität entsprechen.

Präsident Hauke Haensel und Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne informieren den Finanzausschuss des Dresdner Stadtrates wie vereinbart regelmäßig über die aktuelle wirtschaftliche Situation. Für die laufende Saison plant Dynamo mit einem ausgeglichenen Haushalt. Die regelmäßigen Präsentationen vor den Ausschüssen dienen weiterhin nicht der pauschalen Forderung nach weiterer Unterstützung durch die Landeshauptstadt. Stattdessen hat der Verein mit Unterstützung des DFB nachdrücklich und fundiert belegen können, dass die in der derzeitigen Konstellation vorgesehenen Mietzahlungen ein Vielfaches dessen umfassen, was vergleichbare Vereine an vergleichbaren Standorten zahlen.

Die nach heutigem Stand ab der kommenden Saison greifenden Mietbedingungen sind demnach nicht marktgerecht und gefährden die Existenz des Vereins. Darum gibt es von allen Seiten akzeptierte Nachverhandlungen über die Verträge zur Stadionnutzung. All diese überprüfbaren Fakten hätte der Verein dargelegt, wenn eine entsprechende journalistische Anfrage an ihn herangetragen worden wäre.

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