Shorttrack EM 2010: Der Countdown läuft

Gute Nachricht für alle Shorttrack-Freunde und solche, die es werden wollen: Die Organisatoren der Europameisterschaften im Januar 2010 in Dresden haben sich zu sehr zuschauerfreundlichen Eintrittspreisen durchgerungen.

EM 2010: Freundliche Kartenpreise
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Tageskarten für Freitag, Sonnabend oder Sonntag kosten
jeweils 5 Euro, die EM-Karte für alle drei Tage kostet 10 Euro.

Karten sind bundesweit über die das Kartenhaus Ticketmaster
erhältlich. Man kann die Karten online ordern oder über das
Kartentelefon 0180 5969 0000. Ticketmaster hat außerdem
bundesweit mehrere Hundert Kartenvorverkaufsstellen als
Partner, und in allen sind die Shorttrack-EM-Karten
erhältlich. Vorverkaufsstellen gibt es auch in den
Shorttrack-Standorten Rostock, Grafing, München, Mannheim
und natürlich Dresden.

* Online-Karten-Service: www.ticketmaster.de bzw. direkt zu
www.ticketmaster.de/ISU-European-Short-Track-Speed-Skating-Championships-2010-tickets/artist/1021659

* Vorverkaufsstellen: www.ticketmaster.de/h/outlets.html

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Shorttrack: EM 2010 in Dresden –  der Countdown läuft
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Mit unterschiedlichen Akzenten bereiten sich die Männer und
Frauen aus dem deutschen Shorttrack-Lager auf die
Europameisterschaften vom 22. bis 24. Januar 2010 in Dresden
vor. Während es für Männer die letzte und wichtigste
Standortbestimmung vor den Winterspielen in Vancouver ist,
wollen die Damen für die verpasste Olympiaqualifikation
entschädigen. Doch für beide heißt das: Vollgas auf dem
Dresdner Eis und Griff nach den Medaillen.

„Natürlich gilt unser Hauptaugenmerk Olympia, da wollen wir
topfit sein“, sagt Tyson Heung, „aber das heißt nicht, dass
wir für die EM nicht hochmotiviert wären, gerade vor
heimischem Publikum. Den Olympiafokus haben ja alle
europäischen Spitzennationen, so dass wir uns auf Augenhöhe
gegenüberstehen. Ich bin sicher, dass es spannende Wettkämpfe
gibt und Medaillen für Deutschland.“ Der 30-jährige
Deutschkanadier vom EV Dresden stand schon zweimal auf dem
EM-Siegerpodest: Mit der Staffel gewann er 2006 in Krynica
(Polen) Bronze und wurde im Jahr darauf in Sheffield
Europameister.

Von einer Staffel-Medaille träumen auch die Damen. Christin
Priebst hat schon sechs Staffel-EM-Medaillen im Schrank –
einmal Gold, einmal Silber, viermal Bronze. „Nach der
verpassten Olympiaqualifikation war ich natürlich erst
einmal abgrundtief enttäuscht“, sagte die 26jährige
Dresdnerin, aber jetzt steigt langsam wieder die
Motivation. Wir wollen es den anderen europäischen
Staffeln, die das Olympiaticket geholt haben, beweisen,
dass wir nicht schlechter sind. Aika Klein (Rostock),
die als einzige Deutsche die Olympianominierung in der
Tasche hat, glaubt sogar, dass Gold drin ist: „Mit der
Staffel wollen wir schon gewinnen, nachdem wir 2009 den
Sieg knapp verfehlten“, sagt die 27-Jährige, „mal
schauen, wie es dann im Einzel-Wettkampf laufen wird.
Eine Final-Teilnahme ist hier das Minimum und eine
Medaille wäre klasse… Wir freuen uns jedenfalls auf
die EM in Dresden, die Atmosphäre, die Stimmung dort
ist prächtig.“

Für schnelles Eis sorgen will das Eismeisterteam von
Robert Schurig, Technikchef der Dresdner Freiberger-Arena.
Immerhin haben es die Dresdner fertigbekommen, dass in
der Vorsaison auf ihrem Eis vier von acht Jahres-
Weltbestzeiten gelaufen wurden. „Wir haben sehr weiches
Wasser benutzt und auf den strapazierten Stellen auch
etwas stärker aufgetragen“, so plaudert Schurig aus
dem Nähkastchen, „zudem haben wir eine besondere Kälte
gefahren und die Luftfeuchtigkeit mit spezieller Technik
auf 50 Prozent gehalten. Alles in allem waren alle
Athleten mit unserem Eis zufrieden.“ Das soll auch bei
den Europameisterschaften 2010 so sein.

Quelle: Pressedienst Shorttrack

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