Showdown im Kampf um die historische Brühl-Fassade

Anfang der Woche wurde bekannt, dass das Amt für Denkmalpflege nichts vom Glaskastenvorschlag des Architekten Armand Gründtuch hält und das Historische Kaufhaus nach wie vor abreißen lassen möchte. Pünktlich Donnerstagvormittag rückten dann auch die Abrissbagger erstmals der umstrittenen Fassade zu Leibe. Doch was wäre die Geschichte von der alten Blechbüchse ohne die Bürgerinitiative „Kaufhaus am Brühl“:

Tag X. Donnerstagvormittag war es soweit. Der Abriss der historischen Brühl-Fassade hat begonnen. In nur wenigen Stunden waren schon erste große Teile verschwunden. Seit Wochen laufen die Proteste. Ein letztes Aufbäumen gab es heute gegen 13.30 Uhr im technischen Rathaus.

Interview: Renato Bodenburg – Bürgerinitiative „Kaufhaus am Brühl“

Das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege nahm sich nach zweistündiger Beratung nun Zeit für die Bürgerinitiative. Unterschriften und symbolische Spenden konnten dann endlich an die richtige Adresse abgegeben werden. Und es gab ein vorläufiges Ergebnis.

Interview: Hans-Gerd Schirmer – Amt für Bauordnung und Denkmalpflege

Und warum nicht dem Vorschlag der Bürgerinitiative folgen?

Interview: Hans-Gerd Schirmer – Amt für Bauordnung und Denkmalpflege

Wie das 15 Meter Stück der Originalfassade präsentiert wird, ob hinter Glas oder nicht, diese Entscheidung steht noch aus. Sinnvoll wäre es, denn, da die Fassadenteile unsaniert bleiben sollen, wären sie so zumindest vor Wind und Wetter geschützt.