Sicherheit geht vor: Schulweg üben – Was können Eltern tun?

In elf Tagen beginnt für 31.400 Erstklässer der Unterricht. Kultusminister Roland Wöller machte heute schon darauf aufmerksam, dass „das Lernen bereits vor der ersten Schulstunde beginnt.“

Vor der offiziellen Einschulung sollte auf dem Stundenplan von Eltern und Kindern das gemeinsame Abgehen des Schulweges stehen. „Es ist wichtig, den Schulweg unter realen Bedingungen kennenzulernen, d.h. zu normalen Schulwegzeiten und nicht am Wochenende“, appellierte Wöller an die Eltern.

Im Unterricht der Grundschule erhält die Verkehrserziehung einen wichtigen Stellenwert. Ab der ersten Klassenstufe bis einschließlich der vierten Klassenstufe werden entsprechend dem Lehrplan im Fach „Sachunterricht“ die wichtigsten Verkehrsregeln und das verkehrsgerechte Verhalten vermittelt.

„Aber nur die Zusammenarbeit von Schule und Eltern sowie die Rücksicht der Autofahrer können gewährleisten, dass unsere ABC-Schützen sicher, selbstbewusst und ohne Angst den Weg zur Schule und zurück nach Hause bewältigen“, so Wöller. Auch die Lehrer weisen am ersten Elternabend vor den Sommerferien und vor der Einschulung darauf hin, mit den Erstklässlern den Schulweg einzuüben.

Weiterhin existieren Schulwegpläne, die ständig fortgeschrieben und von den Schulen an die Eltern verteilt werden. Schulwegpläne sind Straßenkarten, die den sichersten Schulweg aufzeigen.

Sie werden von der Straßenverkehrsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den betreffenden Schulen und der Polizeidirektion erstellt. Diese Pläne sollten dort aufgestellt werden, wo sich für die Kinder gefährliche Situationen ergeben können.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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