Sicherheit in den Arbeitsagenturen

Es ist eine schockierende Tat: Ein arbeitsloser Mann hat am Mittwoch in Neuss bei Düsseldorf seine Sachbearbeiterin im Jobcenter erstochen. Eine solche Tat wirft viele Fragen auf, auch nach der Sicherheit in den Arbeitsagenturen.

Die Nachricht der Bluttat in einem Jobcenter in Neuss ist auch an der Arbeitsagentur Chemnitz nicht spurlos vorbei gegangen. Auch hier kommt es manchmal zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Sachbearbeitern und Jobcenter-Kunden.

Gewalttätige Übergriffe musste man aber bisher noch nicht verzeichnen. Der Schock sitzt allerdings heute noch tief.

Interview: Michaela Barthel – Sprecherin Arbeitsagentur Chemnitz

Man könne und wolle aus den Arbeitsagenturen keinen Hochsicherheitstrakt machen, heißt es aus der Bundesagentur für Arbeit. Und auch in Chemnitz kann man sich keine verschärften Sicherheitsvorkehrungen vorstellen.

Zur Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden sind bereits seit längerer Zeit einige Maßnahmen wirksam.

Interview: Michaela Barthel – Sprecherin Arbeitsagentur Chemnitz

Diese könnten gemeinsam auf mögliche Aggressionen entspannend einwirken. Einen Angriff in einem Einzelbüro könne man aber nie hundertprozentig ausschließen.

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