Sicherheitsupgrade für sächsische Autobahnen

Laut Bundesamt für Verkehrswesen gibt es jährlich rund 1.800 Verkehrsmeldungen über Falschfahrer auf deutschen Autobahnen.

Zwar passieren infolge dieser „Geisterfahrten“ selten Unfälle, die aber dann meist schwerwiegende und tödliche Folgen haben.

Der Freistaat Sachsen hat in den vergangenen Monaten umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen an den sächsischen Autobahnen vorgenommen.

Diese sollen Falschfahrten verhindern helfen und Autofahrern eine klare Orientierung im Straßenverkehr geben.

Am Mittwochvormittag erhielt die Autobahn 72 an der Anschlussstelle Rochlitz ein sogenanntes Sicherheitsupgrade.

Verkehrsminister Sven Morlok packte dabei selbst mit an, um für mehr Sicherheit auf den sächsischen Autobahnen zu sorgen.

Interview: Sven Morlok (FDP) – Staatsminister für Verkehr

Die Maßnahmen sollen Autofahrern eine Orientierung geben und rechtzeitig vor einem falschen Befahren der Autobahn warnen.

Einige Falschfahrten können laut Experten auf Stress und Überforderung durch die Verkehrssituation zurückzuführen sein.

Andere jedoch sind bewusst herbeigeführt.

Interview: Sven Morlok (FDP) – Staatsminister für Verkehr

Der Freistaat hat rund 320.000 Euro in diese Sicherheitsupgrades investiert.

Ob die Markierungen und Verkehrszeichen die sächsischen Autobahnen wirklich sicherer machen, wird die Zukunft zeigen.