Sichtachsenstreit in Chemnitz

Der „Sichtachsentreit“ in Chemnitz hat offenbar auch Auswirkungen auf das Brauereifest.

Grund dafür ist unter anderem die Absage von Radio Chemnitz, das in diesem Jahr zum Stadtfest auf dem Neumarkt keine eigene Bühne aufstellen und betreiben wird. Bedenken meldet nun auch André Donath als Veranstalter des Brauereifestes an. Er war auf die Sichtachsenregelung in diesem Jahr schon weitestgehend eingegangen und hatte nur eine kleine Bühne aufgestellt.

Ob diese Variante auch im kommenden Jahr zum Tragen kommt ist noch unklar, da sie für einige Künstler schon zu klein ist. Andere Standorte auf dem Neumarkt wären nach seinen Aussagen kaum realisierbar.

Hauptstreitpunkt ist ein Vertrag zwischen Peek & Cloppenburg und der Stadt aus dem Jahr 2001, wonach auf dem Neumarkt eine sechs Meter breite Sichtachse zwischen dem Modehaus und der Galeria Kaufhof immer frei zu halten ist.

In den vergangenen Jahren wurde dieser Vertrag meist großzügig gehandhabt, seit diesem Jahr ist das aber nicht mehr der Fall.

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