Sie war mal kurz weg und nun wieder da

Hanf zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt und man kann tatsächlich die gesamte Pflanze zu 100% verwenden. Die Fasern eignen sich hervorragend als Basis für Dämmmaterialien, Kleidung, Papier und vieles mehr. Da es ein schnell nachwachsender Rohstoff ist, kann er auf längere Sicht Holz für die Papierindustrie ersetzen. Zumal der Nutzhanf sogar eine recht anspruchslose Pflanze ist, sie kommt mit widrigsten Bedingungen und sogar mir Dürren ganz gut zurecht. Neben den Fasern lässt sich aber auch mit dem aus den Samen gewonnenem Öl und den Samen selber sehr lecker und gesund kochen – und das ganz ohne berauschende Wirkung. In der Kosmetik und der Naturheilkunde sind Produkte aus dieser Pflanze eher bekannt und hier sind beispielsweise Hanfextrakte längst angekommen und haben bereits eine große Fangemeinde.

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Hanf-Kosmetik ideal bei Akne und zu trockener Haut

Mittlerweile finden sich in Drogerien und bei Kosmetikexperten auch verstärkt Kosmetikprodukte, die den Inhaltsstoff CBD, welcher aus dem Hanf gewonnen wird, enthalten. Diese verfügen über entzündungshemmende Eigenschaften und eigenen sich so sehr gut für Menschen, die stark unter Akne oder zu trockener Haut leiden. Die Symptome einer Schuppenflechte lassen sich auf diese Weise ebenfalls lindern. Die enthaltenen Hanfextrakte können Entzündungsprozesse in der Haut lindern und gleichzeitig die Zellregeneration anregen. Betroffene können in Apotheken oder auch im online-Fachhandel hochwertige CBD Kosmetik kaufen und sich dabei inzwischen auf eine hochqualitative Verarbeitung verlassen. Nicht umsonst sponsern bekannte Namen wie Mario Götze und Stefanie Giesinger die beliebten Kosmetikprodukte, die sich durch Bio-Qualität und somit auch durch eine sanfte und schonende Wirkungsweise auszeichnen.

Die Wechselwirkung mit unserem Körper

Zunächst einmal muss in Zusammenhang mit CBD und vergleichbaren Hanfextrakten eines erwähnt werden: Wer Produkte mit diesen Inhaltsstoffen verwendet, muss keinesfalls befürchten, versehentlich „high“ zu werden. Die berauschende Wirkung wird lediglich dann erreicht, wenn THC enthalten ist. Dabei handelt es sich um ein Cannabidiol, das einen Rausch verursachen kann. Bei dem anderen Inhaltsstoff, um den es geht sieht dies aber ganz anders aus: Zwar ist auch CBD eines der insgesamt über 100 Cannabidiole, die in der Hanfpflanze enthalten sind; es macht aber auch bei regelmäßiger Anwendung ebenso wenig „high“ wie Hanfsamen oder Hanföl im Essen. Dafür ist der Inhaltsstoff mittlerweile bereits bei vielen Menschen dafür bekannt, bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen und Symptomen für Linderung sorgen zu können. So kommt es beispielsweise in der Tiermedizin, aber auch in der Humanmedizin zum Einsatz, um regulären Therapie zu unterstützen. Auch gegen Schmerzen und Übelkeit, etwa auch im Rahmen einer Krebstherapie, testen seit einigen Jahren wieder Medizinische Fakultäten den Einsatz dieser Therapien.

Verwendung wirklich unbedenklich?

Grundsätzlich sind Kosmetik- und Medizinprodukte, die CBD enthalten, sehr gut verträglich und können von allen Interessenten angewendet werden. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass jeder Mensch ein Individuum ist und somit auch jeder Körper individuell reagiert. Nicht immer lässt sich der gewünschte Effekt bei jedem Menschen sofort erreichen. Nebenwirkungen sind bei Produkten, die aus Hanf gewonnen wurden aber die Ausnahme. Es kann sinnvoll sein, die Kosmetika erst einmal in einer kleinen Menge zu testen, um herauszufinden, ob unerwünschte Effekte auftreten.