Sieg für die Chemnitzer Wasserball-Männer

Die Wasserball-Männer des SC Chemnitz von 1892 e.V. haben am Samstag ihren ersten Pflichtspielsieg dieser Saison eingefahren.

Mit 12:6 konnten sich die Chemnitzer im Achtelfinale im Ostdeutschen Wasserballpokal 2014 beim SV Halle durchsetzen.

Dabei begann die Partie eher schleppend. Chemnitz machte das Spiel, ließ kaum Chancen des Gegners zu aber konnte die Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen. Erst nach knapp vier Minuten erzielte David Eckart das erste Tor der Partie. Der Knoten sollte dennoch (noch) nicht platzen und so stand es nach dem ersten Viertel nur 1:1.

In den zweiten acht Minuten des Spieles lief es für die Chemnitzer schon deutlich besser. In der 11. Spielminute schoss Dmitri Braschezki nach persönlichem Fehler der Heimmannschaft zum 2:1 und nur wenig später Spielertrainer Kai Berger in erneuter Überzahl zum 3:1 ein. Doch die Saalestädter überließen die heimische Schwimmhalle nicht kampflos und hielten das Spiel spannend, so dass es zur Halbzeit verdient aber knapp 4:2 für die favorisierten Chemnitzer stand.

Wer jetzt dachte, dass die Chemnitzer den Sack in Halbzeit zwei endgültig zumachen würden, der sah sich getäuscht. Die Hallenser kehrten wacher vom Pausentee ins Becken zurück und glichen binnen weniger Minuten zum 4:4 aus. Erst eine von Youngstar Max Mauersberger zum 5:4 verwandelte Überzahl brachte den SCC endgültig auf die Siegerstraße.

Im vierten und letzten Viertel machten die Wasserballer aus Chemnitz dann Ernst und schossen sich aus der Ergebniskrise der bisherigen Saison. Dabei drückte besonders Dmitri Braschezki dem Spiel seinen Stempel auf, mit vier Treffern war der 17-Jährige Rechtsaußen in Halle erfolgreichster Chemnitzer Torschütze. Einen bemerkenswerten Schlusspunkt setzte der spanische Neuzugang Teofilo Garcia, der in der letzten Spielminute einen fälligen 5-m-Strafwurf souverän verwandelte und damit sein Tordebüt feierte.

Insgesamt zeigten sich die Chemnitzer Wasserball-Männer deutlich gefestigter als in den Vorwochen auch wenn bis ins dritte Viertel die Verunsicherung aus der Niederlagenserie anzumerken war. Besonders im Überzahlspiel zeigten sich die Chemnitzer sichtlich verbessert – fünf von neun Mannüberlegenheiten konnten direkt in Tore umgemünzt werden. Der Sieg in Halle sollte der Mannschaft nun das nötige Selbstvertrauen für die weitere Saison geben.

Weiter geht’s am 1. März, dann müssen die Mannen um Spielertrainer Kai Berger in der 2. Wasserballliga Ost gegen Prag antreten. Im Viertelfinale des Ostdeutschen Wasserballpokals 2014 wartet zwei Wochen später die 3. Mannschaft des deutschen Serienmeisters Spandau 04 aus Berlin.

Torschützen SC Chemnitz:
Berger (2), Braschezki (4), Eckart (2), Garcia (1), Kutzler (1), Mauersberger (2)

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