Siegesserie der Dresden Titans gerissen

Nach 11 Siegen in Folge verlieren die Dresden Titans vor 750 Zuschauern gegen die Baskets Vilsbiburg mit 100:105. In einem intensiven Schlagabtausch unterlag der Tabellenführer der 1. Regionalliga Südost dem erwartet starken Aufsteiger. +++

Nach 11 Siegen in Folge hat die Siegesserie der Dresden Titans am späten Sonntagnachmittag ein jähes Ende gefunden. Vor knapp 750 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Krzywinski den Baskets Vilsbiburg mit 100:105 (55:52) geschlagen geben. In einem intensiven Schlagabtausch unterlag der Tabellenführer der 1. Regionalliga Südost dem erwartet starken Aufsteiger, der in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden war und mit dem US-Aufbauspieler Marc Campbell einen echten Kracher verpflichten konnte.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass dies das Spiel der jeweiligen amerikanischen Führungsspieler beider Seiten werden würde. So markierte Titans-Top-Scorer Jason Boucher (36 Punkte/5 Dreier) mit einem präzise versenkten Dreipunktewurf die ersten Zähler für die Hausherren. Sein Landsmann Marc Campbell (41/5) fand allerdings postwendend die passende Antwort, in dem er ebenfalls mit einem Distanztreffer für Aufsehen sorgte. Dank seiner Zielsicherheit gelang es den Vilsbiburgern, sich in der Folge beim Zwischenstand von 30:25 leicht von den Titans abzusetzen.

„Wir haben mit Campbell und Helleran die beiden Schlüsselspieler der Gäste nicht in den Griff bekommen“, analysierte Thomas Krzywinski die Partie. Gegen einen Aufsteiger dürfe man in dieser Höhe nicht verlieren, so der Cheftrainer. „Dennoch geht nach einer Niederlage die Welt nicht unter. Sie hat uns gezeigt, dass das Restprogramm kein Selbstläufer ist. Wir werden die richtigen Konsequenzen daraus ziehen und gestärkt in die nächsten Spiele gehen“, versicherte Krzywinski nach der verlorenen Partie.

Diese hätte auch anders ausgehen können, entwickelte sich doch insbesondere nach der Halbzeitpause ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Zuschauer mehrfach von ihren Sitzen riss. Beide Teams schenkten sich nichts und so mussten schon bald einige Akteure der steigenden Intensität Tribut zollen. Kurz nachdem Vilsbiburgs Michael Mayr aufgrund einer Schulterverletzung unfreiwillig pausieren musste, verabschiedete sich Jason Boucher mit einem gefährlichen Hechtsprung nach dem Ball über die Köpfe des Kampfgerichts. Wie durch ein Wunder verletzte sich dabei keiner der Anwesenden.

Im vierten Spielabschnitt lenkte Titans-Kapitän Georg Dölle (19 Punkte) die Aufmerksamkeit mit einem Monsterblock wieder auf das sportliche Geschehen. Gleichwohl waren es die Bajuwaren, die aus dieser Aktion einen Motivationsschub zogen und anschließend die Weichen für ihren Triumph stellten. Mit zwei Dreiern und einem Korbleger drehten die Baskets 90 Sekunden vor Ultimo eine 93:91-Führung der Titans in einen 6-Punkte-Vorspung zu ihren Gunsten. So blieb den Dresdnern nichts anderes übrig, als die Uhr zu stoppen und ihre Gegner an die Freiwurflinie zu zwingen. Dort jedoch ließ der alles überragende Marc Campbell mit einer Traumquote von 100% nichts mehr anbrennen. Mit sechs verwandelten Freiwürfen sicherte der Ami seinem Team den Auswärtssieg und den „Titanen“ die erste Niederlage seit Anfang Oktober.

Viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt den Titans nicht. Schon in anderthalb Wochen steht am Donnerstag, dem 9.Februar, ab 19:30 Uhr in der Margon Arena, Bodenbacher Straße das Sachsenderby gegen Zwickau ins Haus.

Quelle: Dresden Titans

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