„Silicon Saxony“: EU bekennt sich zu Dresden als wichtigen Elektronik-Standort

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tililich äußert sich positiv zu der neuen Kampagne der EU-Kommission, in der Europa als Spitzenstandort der Chipindustrie vorangebracht werden soll. Das Engagement der Staatsregierung zahlt sich aus. +++

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur gestern von der EU-Kommission vorgeschlagenen Strategie für eine wettbewerbsfähige Mikro- und Nanoelektronik:

„Ich bin der EU-Kommission dankbar, dass sie mit einer offensiven Kampagne Europa als Spitzenstandort der Chipindustrie voranbringen möchte. Die Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation besser zu koordinieren und damit größere Effekte zu erzielen, ist der richtige Ansatz. Nur so können unsere vorhandenen Stärken im internationalen Wettbewerb besser zum Tragen kommen. Und nur dann wird sich Europa auf dem Weltmarkt erfolgreich behaupten. Sachsen hat sich immer für diese bessere Koordinierung stark gemacht und wird vom Standort Dresden aus dazu beitragen. Denn für die stabile Zukunftsfähigkeit der europäischen Halbleiterindustrie braucht es die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten. Es macht auch deutlich, dass schnelles Handeln der Politik nötig ist, wenn man ganz vorn mit dabei sein möchte. „Silicon Saxony“ ist spitze und kann es mit den richtigen Rahmenbedingungen und Kooperationen auch bleiben.
Das klare Bekenntnis der EU-Kommission ist ein wichtiger Schritt, dem nun auch das Bundesforschungsministerium und das Bundeswirtschaftsministerium folgen sollten. Gerade in der Chipindustrie ist aufgrund der hohen Forschungs- und Entwicklungskosten Kooperation der Schlüssel zum Erfolg. Wir werden uns deshalb weiter um den Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen Standorte bemühen, insbesondere mit dem weltweit führenden Forschungsinstitut IMEC (Interuniversity Microelectronics Centre).“

Quelle: SSK – Sächsische Staatskanzlei