Silvesterfeuerwerk treibt Feinstaubbelastung nach oben

Ab dem 29.12. startet der Feuerwerksverkauf. Umweltminister Frank Kupfer: “Besonders in Ballungsgebieten bringt die Asche der Feuerwerkskörper und Raketen eine erhöhte Feinstaubbelastung mit sich.“ +++

In vielen sächsischen Geschäften startet morgen (29. Dezember 2010) der Verkauf von Feuerwerkskörpern. Nach uraltem Brauch, der seine Ursprünge in China hat, wird das neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt, um die bösen Geister zu vertreiben.

„Allerdings hat die Knallerei auch ihre Nebenwirkungen“, so Umweltminister Frank Kupfer. „Neben der Unfallgefahr durch unsachgemäße Anwendung von Feuerwerkskörpern und der nicht zu unterschätzenden Gefahr für das Gehör, bringt die Asche der Raketen und Knaller eine zusätzliche Belastung mit Feinstaub mit sich, besonders in den Ballungsräumen“.

Vor allem dann, wenn wenig Wind herrscht, werden in der Neujahrsnacht extrem hohe Werte von Feinstaub in der Luft gemessen. So wurde in der „Millenniumsnacht“ am 1. Januar 2000 in Dresden mit mehr als 2 000 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft der höchste jemals in Sachsen gemessene Halbstundenwert erreicht. Normal sind Werte im ein- bis zweistelligen Bereich.

„Natürlich will ich niemandem die Freude am Feuerwerk verderben. Aber ich rufe zur Besonnenheit auf. Ein paar Knaller weniger werden dem Start ins neue Jahr bestimmt nicht schaden. Und bestimmt freut sich der eine oder andere gemeinnützige Verein, wenn das Geld gespendet und nicht in die Luft gejagt wird“, so der Minister abschließend.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!