Sind unsere Lebensmittel sicher?

Chemnitz – Am 10. Juli hat die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (kurz LUA) ihren Jahresbericht vorgestellt. Darin ging es unter anderem auch um Schadstoffe in Lebensmittelverpackungen, Spielzeugen und Kosmetika.

Untersucht wurde zum Beispiel, welchen Einfluss Verpackungen auf Lebensmittel und damit auch direkt auf den Menschen haben. In der Verbraucherschutzministerkonferenz wurde das Thema kontrovers diskutiert.

Insgesamt untersuchte die LUA rund 1.000 Proben, wobei bei 11,2 Prozent der Proben stoffliche Mängel beanstandet wurden. In der Lebensmittelindustrie wurden 22 Klebeetiketten untersucht, die auf Käse- und Wurstwaren angebracht werden. Im Fokus stand dabei die Untersuchung, ob die Kunststoffverpackungen einen ausreichenden Schutz bieten.

Bei 5 Proben wurde ein Bisphenol A-Wert zwischen 4.000 und 15.000 Miligramm pro Kilo erreicht. Alle anderen Ergebnisse lagen weit unter diesem Wert und wurden damit als unbedenklich eingestuft.

Außerdem wurden im Bereich der aufblasbaren Kunststoffspielzeuge, wie zum Beispiel Luftmatratzen und Schwimmwesten geprüft, welche Weichmacher in den Produkten vorhanden waren. Die Analytik der 9 getesteten Spielwaren ergab, dass in keiner der Spielwaren verbotene Weichmacher verwendet wurden. Einem Hersteller wurde jedoch nahegelegt, den verwendeten Weichmacher DPHP zu ersetzen.